31. Mai 2017

Cannabinoide Übersicht

Die wichtigsten Cannabinoide aus der Hanfpflanze

Was sind Cannabinoide?

Ihnen ist sicherlich nicht entgangen, dass die Cannabispflanze eine beeindruckende medizinische Pflanze ist, sonst wären Sie nun nicht hier gelandet. Der Grund dafür sind die darin enthaltenen Cannabinoide. Cannabinoide ist eine Klasse von chemischen Verbindungen. Sie beeinflussen die Cannabinoid-Rezeptoren in Zellen des menschlichen und tierischen Körpers (mehr siehe CBD Öl für Tiere) und verändern dadurch Botenstoffe im Gehirn, die dann freigesetzt werden. Es gibt mindestens 113 bereits isolierte Cannabinoide von der Hanfpflanze, die verschiedene Wirkungen aufweisen. Die nachfolgende Cannabinoide-Übersicht gibt Ihnen Aufschluss über die möglichen Wirkungen der bekanntesten Cannabinoide.

Tetrahydrocannabinol (THC)

THC ist der wohl meist untersuchte Cannabinoid. Es ist der hauptsächlich rausch-bewirkende Inhaltsstoff der Hanfpflanze, weshalb es in Deutschland dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt. THC soll erhebliche medizinische Eigenschaften haben, wie z.B.:

  • stark auf die Psyche wirken
  • Schmerzen reduzieren
  • die Entspannung fördern
  • Übelkeitsgefühle mildern
  • neurale Schmerzen lindern
  • den Appetit anregen
  • bei Muskelkrämpfen helfen
  • die Schädigung der Nerven reduzieren
  • die Anzahl an freie Radikale verringern
  • das Wachstum neuer Nervenzellen unterstützten
  • einige Formen von Krebs abschwächen
  • Grüner Star (Glaukom) mildern

Haschöl/ THC Öl hat in der Regel einen hohen THC-Gehalt. Mehr darüber auf Bio Cannabisöl.

Cannabidiol (CBD)

CBD ist der haupt-nicht-rausch-bewirkende Bestandteil der Cannabispflanze. Es ist der zweit bekannteste Cannabinoid nach THC. CBD ist wegen seiner nicht psychoaktiven Wirkung in Deutschland legal. Zusammen mit THC kann ein Synergieeffekt entstehen. Seine Eigenschaften sollen genauso wie beim THC vielfältig sein. Demnach wird CBD nachgesagt, dass es folgendes könnte:

  • Entzündungen reduzieren und hemmen
  • Epilepsie mildern
  • Schmerzen abschwächen
  • die Nerven schützen
  • bei Übelkeit helfen
  • hohe Blutzuckerwerte senken
  • Muskelkrämpfe lockern
  • den Knochenaufbau anregen
  • in der Krebstherapie unterstützend wirken

Mehr über Cannabidiol erfahren Sie in unserem CBD Öl Artikel.

Cannabichromen (CBC)

CBC ist das Cannabinoid, dass am dritthäufigsten in der Hanfpflanze enthalten ist. In manchen Stämmen kann es auch sein, dass der Wirkstoff CBC dominanter ist als CBD. CBC hat wie CBD keinen berauschenden Effekt. CBC soll sein:

  • antibakteriell
  • entzündungshemmend
  • beruhigend
  • schmerzlindernd (nur in Verbindung mit THC)
  • antifungal
  • antidepressiv
  • antitumoral
  • knochenaufbauend
  • regenerierend (Zellfunktion)
  • unterstützend (Funktion der Blutzellen)

Cannabinol (CBN)

CBN kommt in ganz jungen Cannabispflanzen nur sehr gering vor. Durch die Trocknung und Lagerung bei bestimmten Cannabis-Stämmen ist die CBN-Menge aber recht hoch. CBN hat eine berauschende Wirkung und ist ein Oxidationsprodukt von THC. Es soll:

  • den Appetit anregen
  • antibakteriell wirken
  • Schmerzen abschwächen
  • Entzündungen reduzieren
  • antiasthmatisch wirken
  • Muskeln entkrampfen
  • freie Radikale reduzieren
  • beruhigend wirken

Cannabigerol (CBG)

CBG ist nicht psychoaktiv und unterliegt in Deutschland daher nicht dem Betäubungsmittelgesetz. Dieses Cannabinoid wird vor allem im jungen Wachstumsstadium der Cannabispflanze gefunden, wodurch es später nur schwer in großen Mengen vorhanden ist. Die aktuelle Wissenschaft sagt, dass CBG:

  • antibakteriell wirkt
  • leicht antifungal ist
  • den Schmerz lindert (mehr als THC)
  • moderat antidepressiv wirkt
  • antitumorale Eigenschaften hat
  • eine mögliche Behandlung bei Schuppenflechte ist

Tetrahydrocannabivarin (THCV)

THCV hat eine geringe psychoaktive Wirkung im Vergleich zu THC (ca. 20%) und soll jüngsten Forschungen nach einige negative Auswirkungen von THC abschwächen. THCV kannt:

  • krampflösend,
  • nervenschützend (neuroprotektiv),
  • appetithemmend,
  • stoffwechselanregend,
  • fettreduzierend (hilft bei Übergewicht) und
  • eine mögliche Hilfe für Diabetiker sein.
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